Orga-Nummer

Unter ganz viel Knaster, Dreck, Ölschlamm und Schlorze habe ich heute die Orga-Nummer der Ente gefunden. Sie steht oben, in Fahrtrichtung rechts auf der Spritzwand. Unter Einsatz von ordentlich Bremsenreiniger und Putzlappen wurde diese sichtbar. Seit 1976 nutzt die PSA Peugeot Citroën intern ORGA Nummern, um den Neufahrzeugen einen Produktionstag zuzuweisen. Seit 1980 wird diese ORGA Nummer auch an den Fahrzeugen angebracht. Beginnend mit dem 9. November 1976 wurde die Zahl 1 jeden Tag um 1 erhöht.

Es ist die 3405, und das bedeutet, dass die Ente Donnerstag, den 06.März 1986 zusammen gedengelt wurde.

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5. Flugtag

Bei schönstem Frühlingswetter konnte ich heute alle noch verbleibenden Verbindungen zwischen Fahrgastraum und dem Zuhause des Zweizylinders trennen. Kupplungszug, Tachowelle, Schaltstange, Handbremshebel, Lenkstange mit Lenkrad, Heizungszug, Chokezug, Bremsleitungen vom HBZ und der komplette Hauptkabelbaum. Etliches Dämmmaterial landete auch noch in der Mülltonne.

Im Automobilbau wird das Zusammenkommen von Karosserie und Chassis „Hochzeit“ genannt. Beim nächsten Mal erfolgt hier also die „Scheidung“.

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Hauseigene Polsterei

Nachdem die Schaumgummi-Matte, die als neuer Füllstoff fungieren soll, schon längere Zeit im Keller akklimatisierte, konnte ich heute die Einzelpolster ausschneiden. Es reichte für die beiden Einzelsitze und die Sitzfläche der Rückbank. Die Lehnenseite bleibt originool. Sie war nicht ganz so bröselig wie der Rest. Die Matte ist 2cm dick, also 5mm dicker als der alte Plunder mal war. Außerdem natürlich noch schön elastisch. Deshalb war es eine herrrrrrrrrliche Plackerei, die Bezüge über die Gestelle und Polster zu stülpen. Einiges Zerren und Massieren war von Nöten. Aber es klappte ganz gut. Jetzt ist es fertig, das heißt fast. Den Fahrersitz habe ich mit für später aufgespart.

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Und dann gab es noch einen Artikel in der Oldtimer-Markt 03/2017, der mit einem alten Mythos aufräumt.

 

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4. Scheunen-Stelldichein

Ich habe mich entschlossen, die Anhängerkupplung nicht am Fahrzeug zu belassen. Deshalb habe ich heute schon einmal die „professionelle“ Verkabelung entfernt.

Den Auspuff habe ich bis zum Krümmer nach vorne hin vom Häuschen gelöst. Jetzt ist davon nichts mehr mit der Karosse verbunden.

Unter dem Batteriefach erwartete ich einiges an Gammel. Aber Überraschung, obwohl die Dämmung nass wie ein Schwamm war (nach zwei Monaten in der trockenen Scheune) sieht es hier gut aus. Substanz ist gesund.

Dann habe ich den Gaszug ausgehängt und zwei Bremsleitungshalter auf der Spritzwand gelöst.

Die Scheinwerfer-Höhenverstellungs-Welle, welche durch die Spritzwand verlegt ist, habe ich raus gezogen.

Dann habe ich auf der linken Ablage, neben den Armaturen, die Dämmung und Auflage rausgerissen. Auch hier war das Material nass wie ein Badeschwamm. Und hier verbarg sich der Rostteufel an unerwarteter Stelle. Nach oben, zum Belüftungskanal, ist alles knusprig und man kann mit der Hand durchgreifen. Mist. Hier muss auch erneuert werden.

Dann habe ich noch Radio, Lautsprecher und den ganzen Dämmquatsch am Pedalblech entfernt. Auf dem letzten Bild sieht man den großen Haufen Abfall.

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3. Schraubertag

Am dritten Tag wurde geschraubt: Der Tankeinfüllstutzen, um den rechten Kotflügel ab zu kriegen, danach wieder ordentlich anbringen, damit das Kraftstoffsystem sauber bleibt. Die beiden kleinen Dreiecksbleche. Die beiden vorderen Kotflügel, wobei der Gammel am rechten Schweller besser sichtbar wurde. Dann mit Hilfe von Uli, die Haube im Falzscharnier nach links geschoben und an die Wand gehängt. Das ging besser als erwartet.  Die Batterie. Dabei einen frei baumelnden Lichtmaschinenregler ausfindig gemacht. Dann habe ich noch ein Kartönchen Entenklein geschnürt, das zum freundlichen Beschichter geht.

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Fastnachts-Schrauberei

Der 2. Schraubertag ging nicht so leicht wie der erste von der Hand. Die fest gegammelten Schrauben vom Häuschen zum Chassis wurden entfernt, wobei ich eine nicht löste, sondern das rostige Blech drum herum entfernte. Die vorderen Sicherheitsgurte konnten diesmal komplett raus und der Gegenhalter des Heckschlosses konnte auch gelöst werden. Bei den hinteren Kotflügeln musste ich drei Schrauben ausbohren. Hier kam auch jede Menge Gammel ans Tageslicht. Die hinteren Türen haben so ein scharnierseitiges Gummigepofel, damit man sich nicht die Fingerchen klemmt. Diese sind mit Kunststoff-Nieten befestigt. Kann man später mit Pop-Nieten anflanschen.  Danach kann man nämlich die Türen aus ihren Blechfalz-Scharnieren nach oben aushängen. Wenn die Decke nicht zu niedrig ist. Dann habe ich noch die Heckleuchten abgenommen und das Dach abgedeckt.

 

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Sesselpupser

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30 jähriges Gestühl, dass von rauchenden, schwitzenden und pupsenden Menschen plattgesessen und niemals gewaschen wurde. 20170227_115150Wie soll das wohl riechen? Richtig. Alt, muffig, kaltrauchig, unangenehm. Als ich mir die Bezüge mal genauer vornahm, fiel es mir noch wesentlich intensiver auf. Vom Dessin und von der Qualität her finde ich sie nämlich noch ganz akzeptabel. Aber um die Bezüge und den Schaumstoff in die Waschmaschine zu bekommen, muss man die Metallgestelle rausoperieren. Das ist zwar nicht sonderlich kompliziert, aber an vielen Stellen ist der Stoff mit Metallklammern getackert. Da muss ich mir später etwas anderes einfallen lassen.

 

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